Tierische Gäste in Hamburger Gärten

Wie aus dem eigenen Garten ein Lebensraum für Vögel, Schmetterlinge und andere Insekten wird, kann eine persönliche Beratung eines Landschaftsgärtners vor Ort klären.

Wie aus dem eigenen Garten ein Lebensraum für Vögel, Schmetterlinge und andere Insekten wird, kann eine persönliche Beratung eines Landschaftsgärtners vor Ort klären.
Foto: BGL

Viele Hamburger sind stolze Besitzer eines eigenen Gartens oder Schrebergartens. Für die meisten ist er in erster Linie die persönliche Ruheoase. Doch man kann mit seinem Garten ganz nebenbei etwas zum Artenschutz beitragen.

„Private Gärten bieten ein großes Potential als Lebensraum für verschiedene Tierarten“, sagt Eiko Leitsch vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL). „Gärten beheimaten auf relativ kleiner Fläche eine sehr große Pflanzenvielfalt und sind deshalb in ihrer Gesamtheit sehr wertvoll für Wildtiere wie Bienen, Schmetterlinge und Vögel.“

Blütenvielfalt macht einen Garten attraktiv und Bienen finden hier lebenswichtigen Nektar.

Blütenvielfalt macht einen Garten attraktiv und Bienen finden hier lebenswichtigen Nektar.
Foto: BGL

Beispielsweise ist die Situation für die 600 in Deutschland beheimateten Wildbienenarten bereits beunruhigend. Tatsächlich ist es nicht kompliziert und auch gar nicht pflegeintensiv, seinen Garten artenfreundlich und vielfältig zu gestalten.

Abzuraten ist definitiv von reinen Kies- und Steinflächen. Diese Versiegelung ist kontraproduktiv. Eine Begrünung und abwechslungsreiche Bepflanzung trägt zum positiven Mikroklima bei und bietet verschiedenen Organismen einen geschützten Lebensraum und ausreichendes Nahrungsangebot.

Wer weiß, welche spannenden Tiere ihr demnächst in eurem Garten beobachten könnt?

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