Für eine angemessene Beweglichkeit ist die regelmäßige Dehnung Pflicht: Es verringert das Verletzungsrisiko, schafft eine optimale Leistungsbereitschaft, löst Verspannungen und beeinflusst die Psyche positiv. 

In den 80er Jahren fand die Dehnung unter dem englisch sprachigen Begriff Stretching erstmals große Beachtung. Beim Stretching werden bestimmte Muskeln unter Zugspannung gesetzt, um eine verbesserte Beweglichkeit zu erreichen. Dabei wird zwischen zwei Dehnungsarten unterschieden.

Bei der passiven Dehnung, wird die Dehnstellung durch äußere Kräfte herbeigeführt.

Bei der aktiven Dehnung werden die zu dehnenden Muskeln aus eigener Kraft in die Dehnstellung gebracht und anschließend passiv gedehnt. Diese Kombination aus Anspannung und Entspannung ist am effektivsten. Sie stärkt und entspannt die Muskeln.

Beim Dehnen gibt es einige Regeln, die befolgt werden sollten: Eine sichere Position ist genauso wichtig wie die korrekte Durchführung, um Verletzungen zu vermeiden.

Dehnungen sollten sanft anfangen und nach und nach gesteigert werden. Während der Dehnung sollten Sie auf eine ruhige, regelmäßige Atmung achten. Kalte Muskeln sollten nie gedehnt werden.

Grundsätzlich gilt folgende Regel. Nach einem 10-minütigen Warm-up werden die Muskeln durch kurzes Dehnen (je Muskelpartie 10sec.) gelockert. Nach einer Trainingseinheit werden wie Muskeln länger gedehnt (je Muskelpartie 30 sec.), um sie zu entlasten und Muskelkater vorzubeugen.

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