Stand up Paddling in Hamburg

Brett auf stillem Gewässer

Foto: Kurt Bouda / pixelio.de

Wenn es warm wird, hält man es am besten auf dem Wasser aus. Wenn ihr in letzter Zeit öfter an der Alster oder im Stadtpark unterwegs wart, habt ihr sie bestimmt schon gesehen: Auf einem Surfbrett stehende, paddelnde Menschen.

Das ganze nennt sich „SUP“ (=Stand up Paddling) und ist der neueste Trend auf dem Wasser. SUP macht Spaß und bietet vor allem bei heißen Temperaturen eine tolle Abwechslung und Erfrischung. Die Bretter sind meist breiter und größer als normale Surfbretter. Für Anfänger eignet sich ein recht breites Brett am besten – je breiter das Brett, desto leichter schafft man es anfangs, sich auf das Brett zu stellen. Zur weitere Ausrüstung gehört ein Paddel, das etwa einen Kopf länger sein sollte als der Paddler selbst.

Außerdem hat SUP noch einen weiteren Vorteil: Es ist ein perfektes Ganzkörper-Workout. Bis zu 700 Kalorien können dabei pro Stunde verbrannt werden! Außerdem ist das Paddeln im Stehen sehr gesund. Besonders Menschen, die zu Rückenschmerzen neigen, können hierbei ihre Rumpfmuskulatur sowie die Bauchmuskeln schonend kräftigen. Das Ausgleichen der Wasser-Bewegungen ist hier ein tolles Training.

Zusätzlich werden auch andere Muskelpartien beansprucht: Durch das Paddeln werden die Muskeln in Armen und Schultern gekräftigt, aber auch die Beinmuskulatur wird trainiert. Ein absolutes Rundum-Training!

Spannend zu wissen: Überlieferungen nach kommt SUP ursprünglich von Inselvölkern im Pazifik. Dort bewegten sich die Fischer bereits vor vielen Jahren in ihren Booten stehend durch das Wasser. Außerdem kam es auf Hawaii in den 1960er Jahren zu einem vermehrten Aufkommen des stehenden Paddelns – es half den Surflehrern dabei, gute Wellen sowie ihrer Schüler im Auge zu behalten.

Außerdem ist es ein sehr erhabenes Gefühl, sich quasi über dem Wasser schwebend fortzubewegen.
Hier in Hamburg haben wir durch die Alster und die vielen Kanäle die besten Voraussetzungen: stilles Gewässer und Möglichkeiten, sich Bretter zu leihen sowie Kurse zu belegen.

Anlaufstellen gibt es auf der Alster, im Stadtpark sowie am Isekai:

– Der SUP Club Hamburg vermietet Bretter und Paddel und bietet zusätzlich Kurse an
– Bei Alster Surfer gibt es nicht nur Einzel-, sondern auch Gruppen-Unterricht
– Außerdem könnt ihr euch bei Paddel-Meier neben Kanus und Booten auch SUPs leihen

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.