Die Beratungsstelle ISIS e.V. setzt sich für Frauen und Mädchen ab 12 Jahren ein – sie beraten, begleiten und unterstützen sie in vielerlei Hinsicht. Kooperationen mit den Schulen helfen zusätzlich.

Schülersein ist nicht einfach. „Essstörungen und Mobbing sind große Themen bei Schülern und Schülerinnen, oftmals  ab der 9. Klasse“, verrät uns Angela Mähl, die sich seit vielen Jahren bei der ISIS sozial engagiert. „Ich kenne viele weiterführende Schulen, bei denen Essstörungen und gravierende psychische Probleme auftreten.“ Auch wenn Essstörungen – zusätzlich bedingt durch Sendungen wie GNTM – verstärkt in den Fokus rücken, sind die fatalen Folgen den Mädchen leider oftmals unbekannt: „Sie müssen erkennen, dass es langfristig eine tödliche Erkrankung sein kann.“ Um die Mädchen dafür zu sensibilisieren, gehen ISIS- Mitarbeitern in die Schulen, um Aufklärungsarbeit zu leisten. Auch im Bereich des Mobbings, leistet die ISIS gute Arbeit: es waren schon ganze Klassen zur Information über dieses Thema in die Beratungsstelle. „Wir stellen den Schülern viele Fragen und erfahren viel von den Jugendlichen“, stellt Angela Mähl fest. Diese Art von Arbeit macht ihr besonders Spaß: „Es ist unglaublich spannend und motivierend. Ich würde es begrüßen, wenn solche Info-Veranstaltungen fester Bestandteil von Schulkonzepten werden.“
Die Kooperation mit den Schulen umfasst nicht nur die präventive Arbeit. „Für Einzelfälle stehen wir im Kontakt mit Beratungslehrern  umliegender Schulen“, so die Leiterin der Beratungsstelle. Hat das Mädchen in der Schule oder zu Hause ein Problem, leidet sie unter einer Essstörung oder wird gemobbt, kann die ISIS helfen: „Gemeinsam versuchen wir Lösungen zu finden und mit der Zeit die Eltern des Kindes mit ins Boot zu holen. Das muss nicht sofort geschehen. Wenn sich das Mädchen Hilfe holen möchte, ohne sich den Eltern anzuvertrauen, ist das möglich“, versichert sie, „In Absprache mit der Schule könnte ein Termin in den frühen Morgen gelegt werden“. Wir unterliegen der Schweigepflicht und arbeiten sehr flexibel.“ Flexibel ist auch die Terminvereinbarung. Ist das Anliegen nicht akut, beträgt die Wartezeit auf einen Ersttermin in der Regel zwei Wochen.

Beitragsbild: In der Pubertät haben Mädchen oft an einigen Dingen zu knapsen – z. B. an Essstörungen, Mobbing oder Problemen in der Schule oder Zuhause. Die ISIS-Beratungsstelle hilft gerne!

Valeska

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