Kann gesundes Essen Spaß machen?

Expertentipp von Nadine Müller, TK-Ernährungsexpertin

Ja – das kann und sollte es sogar! Wenn der Genuss auf der Strecke bleibt, hält man keine Diät auf Dauer durch. Deshalb muss man beim Abnehmen auch von vornherein seine eigenen Vorlieben und Abneigungen berücksichtigen. Wer zum Frühstück kein Müsli essen mag, kann stattdessen auch zu Brot greifen. Und der Tofu-Bratling ist nicht automatisch gesünder als ein Omelett, das man zudem noch mit Gemüse aufpeppen kann. Wer behauptet, dass er partout kein Gemüse mag, hat vielleicht noch nicht die ganze Palette an Sorten ausprobiert, die uns der Supermarkt bietet. Wir sollten offen für neue Rezepte sein und unserer Ernährung auch die nötige Zeit und Ruhe schenken – auch wenn das im stressigen Alltag nicht immer so einfach ist. Strikte Vorsätze oder rigide Diätvorschriften bringen hingegen keinen dauerhaften Erfolg. Vielmehr sollte man seine Ernährung nach und nach in kleinen Schritten umstellen: fettarmen Kochschinken statt Salami, Obstsalat statt Sahnepudding oder ein Esslöffel weniger Öl im Dressing.

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