Sandra Dünschede wurde 1972 in Nordfriesland geboren und wuchs in Risum-Lindholm, einem typisch nordfriesischem Dorf in der Nähe von Niebüll, auf. Nach einer Bankausbildung zog es sie nach Hamburg. Dort arbeitete sie zunächst in ihrem erlernten Beruf. Immer stärker wurde jedoch der Wunsch, ihren Kindheitstraum zu verwirklichen und sich der Literatur und dem Schreiben zu widmen. Nach einem Ausflug in den Bereich der Kinderbücher zog Sandra Dünschede im Jahr 2000 nach Düsseldorf um bei Prof. Dr. Görling an der Heinrich-Heine-Universi-tät Germanistik und Allgemeine Sprachwissenschaft zu studieren. Nach einigen Kurzgeschichten entdeckte sie mit dem Kurzkrimi „Kopfgeflüster“ ihre Begeisterung für Krimis.

Wie gut eignet sich Hamburg als Krimistadt?
Hervorragend würde ich sagen. Es gibt viele tolle Schauplätze, die kaum eine andere Stadt in Deutschland zu bieten hat. Allein der Hafen bietet natürlich Potenzial für internationale Verbrechen oder das Rotlichtmilieu….die Reeperbahn ist eben weit über die Stadtgrenzen bekannt…Trotzdem haben sich einige Stadtteile einen eher dörflichen Charakter bewahrt. Beispielsweise Kirchwerder, Cranz oder auch die Elbvororte. Das finde ich eine spannende und unschlagbare Kombination für einen Krimi.

Was ist Ihnen in Hamburg schon gruseliges passiert?
Eigentlich nichts. Ich fühle mich in Hamburg total wohl und sicher. Also außer im Hamburg Dungeon habe ich daher in Hamburg noch nicht wirklich etwas Gruseliges erlebt.

Was fasziniert Sie an Hamburg?
Das kann ich eigentlich gar nicht so genau beschreiben. Ich bin halt ein Nordlicht und fühle mich in Hamburg nun mal pudelwohl. Ich habe hier alles, was ich brauche – Wind, Strand, Wasser und den Duft der großen weiten Welt.

Was braucht ein guter Krimi?
Vor allem einen guten Kommissar…Die Figuren sind für mich stets das Herzstück jeder Geschichte. Daher braucht ein Krimi eben auch einen ordentlichen Charakterkopf.

Was lesen Sie persönlich gerne?
Erstaunlicherweise eher keine Krimis J…meist Erzählungen von Bernhard Schlink oder die Romane von JoJo Moyes gefallen mir auch sehr gut.

Cover KnochentanzKleine Leseprobe
Der Kastenwagen war auf regennasser Straße augenscheinlich ins Schlingen geraten und beinahe ungebremst frontal gegen einen Baum gekracht. Ladwig war aus dem Kommissariat Niendorf zeitgleich mit dem ebenfalls verständigten Rettungswagen am Unfallort eingetroffen. Die Notärztin hatte versucht, den Fahrer zu reanimieren. Doch vergeblich. Der Mann war noch vor Ort verstorben. Kommissar Ladwig hatte mit seinen Leuten die Unfallstelle abgesichert und den Verkehrsunfalldienst informiert. Der war kurze Zeit später aus der Stresemannstraße angerückt, ebenso wie ein Sachverständiger von der DEKRA. Während die Kollegen die Spuren gesichert und den Unfallverlauf rekonstruiert hatten, war Ladwig zurück zu seinem Einsatzwagen gegangen und hatte den Abschleppdienst gerufen. Die Nacht war ungemütlich und er wollte schnell zurück ins Warme. Ähnlich schien es den Kollegen zu ergehen, denn schon bald hatte man mit der Räumung der Unfallstelle beginnen wollen – dabei aber eine grausige Entdeckung gemacht.

Gewinnspiel
Schlüpfe in die Rolle von Kommissar Ladwig und ermittle weiter: Welche grausige Entdeckung könnte Ladwig gemacht haben? Schicke uns deine Vermutungen bis zum 13. September an gewinnspiel@hamburg-woman.de und gewinne den Krimi „Knochentanz“ von Sandra Dünschede. Unter allen Einsendungen wählen wir die kreativsten und einfallsreichsten Ideen aus.

Valeska

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