Gesundheit beginnt im Darm – warum?

Gesundheit beginnt im Darm – warum? Da alles, was unseren Körper ernährt und alles, was ihm potentiell mikrobiellen Schaden zufügen will, durch unseren Darmtrakt in unseren Körper gelangt, ist der Darm das Tor zu unserem Körper.

Er entscheidet, was in den Körper gelangen soll (Vitalstoffe, Nährstoffe) und was draußen bleiben soll (Krankheitserreger, Giftstoffe).
Um unseren Darm gut zu ernähren, sollten wir probiotische Nahrungsmittel zu uns nehmen, die sich im Darm ansiedeln und dort eine gesundheitsförderliche Wirkung haben.
Gute Probiotische Nahrungsmittel sind; Kimchi ist ein koreanisches Gericht, das vor allem aus fermentiertem Chinakohl hergestellt wird.
Da Kimchi neben den Milchsäurebakterien auch viele Ballaststoffe, Proteine und die Vitamine A, B und C enthält, gilt es als eines der gesündesten Lebensmittel der Welt.
Käse, aber nicht alle Käsesorten zählen ebenfalls zu den probiotischen Lebensmitteln. Lebende Milchsäurebakterien kommen vor allem in den Sorten Cheddar, Gruyère, Gouda, Mozzarella und Parmesankäse vor. Generell kann man sagen: je älter der Käse, desto mehr probiotische Bakterien enthält er.
Apfelessig wird aus Äpfeln gewonnen, die zu Apfelwein gären und dann noch einmal zum Essig. Während der Gärung bilden sich viele Milchsäurebakterien, die sich positiv auf die Darmflora auswirken. Auch gut: Sauerkraut. Es entsteht durch die Fermentation von Weis- oder Spitzkohl, dem Milchsäurebakterien zugesetzt werden. Durch den Gärungsprozess wird der Kohl leichter verdaulich und enthält viele lebende probiotische Bakterienkulturen.
Joghurt ist eine der besten Probiotikaquellen. Er wird aus Milch gewonnen, die durch Milchsäurebakterien fermentiert wird. Dadurch wird die Milch fest und vor allem lange haltbar. Joghurt verbessert nachweislich die Darmflora und hilft gegen Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung oder Durchfall. Alle Präbiotika gehören zu den löslichen Ballaststoffen. Doch nicht alle Ballaststoffe haben präbiotische Eigenschaften. Damit ein Ballaststoff oder eine Substanz zur Gruppe der „Präbiotika“ gehört, müssen folgende Punkte erfüllt werden: Beständigkeit gegenüber Magensäure und Verdauungsenzymen. Keine Aufnahme im oberen Gastrointestinaltrakt. Sie dienen den Darmbakterien als „Futter“ können also von diesen verdaut werden Sie sorgen dafür, dass die Darmbakterien wachsen und „aktiver“ werden Besonders reich an präbiotischen Ballaststoffen sind folgende Lebensmittel: Artischocken, Chicorée, Lauch, Zwiebeln, Knoblauch, Weizen, Roggen, Bananen.
Auch Muttermilch enthält von Natur aus Präbiotika. So sorgt die Natur dafür, dass nicht nur das Kind, sondern auch die kindliche Mikrobiota (Darmflora) von Anfang an bestens ernährt werden. cd

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