Fünf Tipps zum Sport im Hamburger Sommer

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Der Sommer hat Hamburg im Griff. Auch wenn die Temperaturen aktuell auf ein erträgliches Maß gesunken sind, spätestens ab dem Wochenende soll das Thermometer wieder auf 25 Grad Celsius klettern. Das ist für gesunde Menschen kein Grund auf Sport im Freien zu verzichten. Der Gesundheit zur Liebe sollten Anfänger und Trainierte im Sommer aber trotzdem Vorsicht walten lassen.

Die wichtigsten Tipps dabei:

Früh starten:
Trainingseinheiten sollten im Hochsommer auf die frühen Morgenstunden verlegt werden. Dann ist die Luft noch frisch und kühl. Wer erst abends Zeit für den Sport findet, sollte warten bis die Tageshitze wieder abgeklungen ist. Tabu für Sport ist die Mittagshitze, wenn die Ozon- und UV-Werte am höchsten sind.

Viel trinken:
Der menschliche Körper produziert Schweiß, um den Organismus vor Überhitzung zu schützen. Das macht im Sommer ein Mehr an Flüssigkeit notwendig, das am besten bereits eine halbe bis dreiviertel Stunde vor dem Training aufgefüllt sein sollte. Am besten nach und nach 0,5 bis 0,75 Liter Mineralwasser trinken. Das reicht im Allgemeinen für eine Stunde Sport aus. Wer länger trainiert, muss rechtzeitig wieder zur Flasche greifen. Wer erst trinkt, wenn er Durst verspürt, reagiert zu spät.

Vor Sonne schützen:
Viel hilft viel. Sonnenschutzcreme mit richtigen Lichtschutzfaktor wählen (richtet sich nach dem Hauttyp und der Stärke der Sonnenstrahlung), im Zweifel lieber zum Produkt mit dem höheren Faktor greifen. Rechtzeitig und gewissenhaft vor dem Training oder Wettkampf eincremen, damit der Schutz auch wirken kann. Dabei nicht Ohren, Augenlider und Nase vergessen.
Auch wenn es heiß ist, nicht ohne Trikot und Kopfbedeckung trainieren. Bedeckte Haut ist vor schädlichen UV-Strahlen geschützt. Dunkle Kleidung schützt effektiver.

Signale erkennen:
Auf den eignen Körper hören und sich nicht an anderen orientieren. Jeder Mensch hat ein anderes Hitzeempfinden und kann mit hohen Temperaturen unterschiedlich gut umgehen. Fühlt man sich schlapp, ist einem übel oder brummt der Schädel, sollte man eine Trainingspause einlegen oder die Sporteinheit vorzeitig beenden. Übermäßiger Ehrgeiz ist im Sommer kein guter Trainer.

Wieder runterkommen:
Nach dem Sport muss der Körper erst wieder auf die übliche Betriebstemperatur kommen. Zehn Minuten Zeit zum Nachschwitzen sollte man sich mindestens gönnen, bevor man unter die Dusche geht. Das Wasser sollte lauwarm sein. Auch wenn eine eiskalte Dusche sofortige Erfrischung verspricht, der Temperatursturz ist schädlich für den Organismus und kann im schlimmsten Fall zu Herzrhythmusstörungen führen.

Quelle: ikk-classic.de/presse
Foto: Hartmut910/ pixelio.de

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