Freiheit pur

Redakteur Daniel Johnson hat binnen zweier Wochen den Westen der USA bereist. Eine Strecke ist ihm dabei besonders in Erinnerung geblieben: der Pacific Coast Highway. Hier seine besten Tipps für ein unvergessliches Natur-Erlebnis!

Anfang April letzten Jahres ging es für mich ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten: Amerika! Nach einem Kurzurlaub in New York im Jahre 2010, war ich ganz gespannt, die sonnenverwöhnte Westküste des Landes kennenzulernen. Von Frankfurt ging es via Toronto nach San Francisco. Von da an vergingen die zwei Wochen wie im Flug.

Zurück in Hamburg  durchstöbere ich meine Fotosammlung und finde Bilder von der Golden Gate Bridge, riesigen Milchshakes,  Casinos und grellen Lichtern. Amerika ganz laut, bunt und aufregend. Die schönsten Stunden meiner Reise verbrachte ich jedoch – man kann es sich kaum vorstellen – im Auto, auf dem Highway 1.

Die legendäre Strecke, auch Pacific Coast Highway genannt, ist 1055 km lang, beginnt in Nordkalifornien und führt, meist an der Küste entlang, über San Francisco bis südlich von Los Angeles. Die zweispurige Küstenstraße windet sich durch endlose Kurven, über tiefe Canyons, vorbei an Gebirgen, Wälderschluchten und weiten Wiesen.

Ich kann nur empfehlen, die Strecke in Nord-Süd Richtung zu fahren. So fährt man auf der Meerseite  und kann zum Fotografieren einfach rechts ranfahren. Steigen Sie aus, lassen Sie sich von der Brise des pazifischen Ozeans berauschen und genießen Sie den Augenblick.

Die Big Sur Coast ist der schönste und romantischste Abschnitt des Highway No. 1. „Big Sur ist da, wo sich Berge und der Ozean zu einem dramatischen Rendezvous treffen. Das ist die schönste Begegnung von Land und See, die es auf der Erde gibt.“ Diese zwei Sätze schrieb der Schriftsteller Robert Louis Stevenson, der hier Anregungen für sein Buch „Die Schatzinsel“ fand. Der Pacific Coast Highway – ein Muss für alle, die gerne staunen!

Daniel Johnson

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