Daniela Schadt, die Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck, besuchte am 23. Februar den Neuen Kupferhof in Wohldorf-Ohlstedt und sprach mit Gastfamilien sowie Mitarbeitern über das Konzept.
Beim Bürgerfest des Bundespräsidenten in Berlin kam es bereits im vergangenen Herbst zum Kontakt zwischen Daniela Schadt und den Kupferhof-Betreibern. Nun wollte sie sich persönlich ein Bild machen. Die First Lady kam eigens von Berlin nach Wohldorf-Ohlstedt, um sich das Projekt einmal selbst anzusehen. Auch vor Ort: Moderator Jörg Pilawa, der sich erinnerte, vor 40 Jahren auf dem Gelände gespielt zu haben. Er bekundete ebenfalls seine Bewunderung für das Projekt, das auf Spenden und das Mitwirken ehrenamtlicher Mitarbeiter angewiesen ist. Anfang 2012 hatte der Verein „Hände für Kinder“ den Kupferhof übernommen. Heute bietet das historische Gebäude Eltern von schwer- bzw. mehrfach behinderten Kindern mit einem Konzept von „Kurzzeitwohnen“ Entlastung. Der Verein „Hände für Kinder“ e.V. wurde von Steffen Schumann und Frank Stangenberg gegründet, selbst Väter schwerstbehinderter Kinder. Daniela Schadt ist, wie die Ehefrauen vorangegangener Bundespräsidenten, Schirmherrin des Müttergenesungswerks sowie von UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. In dieser Position kenne sie die Belastung von Eltern behinderter Kinder und die Wichtigkeit, auch den Eltern Auszeiten davon zu ermöglichen, betonte sie. „Es ist so wichtig, das Gefühl zu haben, nicht nur funktionieren zu müssen“, so die First Lady.

Christian

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