Feministische Avantgarde der 1970er Jahre

Ab dem 13. März gibt es bis zum 31. Mai in der Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle eine neue Ausstellung zu sehen: Feministische Avantgarde der 1970er Jahre. Gezeigt werden Werke von über 30 Künstlerinnen aus der SAMMLUNG VERBUND in Wien.

Sherman
Cindy Sherman (*1954) Untitled #443 (Bus Riders II), 1976/2000 S/W-Photographie (aus einer 20-teiligen Serie) © Cindy Sherman, New York – Courtesy: Metro Pictures, New York / SAMMLUNG VERBUND, Wien
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Erst in der Nachkriegszeit war es Künstlerinnen möglich, in größerer Zahl an Akademien zu studieren. In den 1970er Jahren wollten Frauen sich von der Rolle der Muse und des Models lösen und eigenständige Künstlerinnen sein. In der Zeit von Bürgerrechts- und Frauenbewegung wurde die Ablehnung gegenüber dem stereotypischen Rollenbild immer größer, Frauen kreierten ein eigenes „Bild der Frau“ und wandten sich neuen, noch unbelasteten Medien wie Fotografie und Film zu.

Mehr Informationen zur Ausstellung gibt es unter www.hamburger-kunsthalle.de!

Außerdem findet am Donnerstag, 23. April eine Führung und ein Gespräch im Rahmen dieser Ausstellung statt. Die Führung beginnt um 18 Uhr, das anschließende Gespräch beginnt um 19 Uhr. Diskutieren werden die Künstlerinnen Annegret Soltau (*1946) aus Darmstadt und Kerstin Cmelka (*1974) aus Berlin sowie Hanne Loreck (*1959), Professorin für Kunst- und Kulturwissenschaften an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Moderiert wird das Gespräch von der Medienwissenschaftlerin und -künstlerin Claudia Reiche (*1961).

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