Ob als Schauspieler, Produzent, Hotel- oder Restaurantbesitzer –
Tilman Valentin „Til“ Schweiger ist erfolgreicher Unternehmer. Wir haben den Wahl-Hamburger bei der Eröffnung seines Pizza-Konzepts „Henry likes Pizza“ an der Alster getroffen und sind der Frage nachgegangen, wie er in einem von Frauen dominierten Haushalt zu Wort kam.

Hamburg Woman: In deinem „Barefood Deli“-Restaurant gibt es jetzt mit dem neuen Gastronomiekonzept eine offene Showküche. „Henry“ ist einer deiner beiden mallorquinischen Esel, der dich dazu inspiriert hat, ist das richtig?
Til Schweiger: Ganz genau, auf meiner Finca auf Mallorca leben viele Tiere, zum Beispiel Hängebauchschweine, Ponys, Ziegen und meine beiden Esel. Esel sind ganz bezaubernde Wesen, ganz besonders mein Henry. Wenn wir im Steinofen Pizza machen, kommt er immer zu uns auf die Terrasse und futtert genüsslich mit. „Henry likes Pizza“ steht für Geselligkeit, für wertvolle Zeit mit Freunden und Familie und natürlich für leckere Pizza. Ich liebe Pizza, Pasta und gutes Brot.
Du hast ja drei Töchter zwischen 16 und 22. So erfolgreich du als Geschäftsmann auch bist – wie ist das mit der eigenen Familie, hattest du da zu Hause denn noch was zu sagen?
Das musst du eigentlich meinen Sohn fragen. Nach der Trennung war er mit seinen Schwestern, Mutter und Nanny der einzige Mann im Haus. Aber nein, ich hab ja nie viel zu sagen (lacht).
Ich bin immer ein sehr entspannter Vater gewesen, das einzige, wozu ich wirklich konsequent „Nein“ gesagt habe, war, als sie alle mit 16 eine Vespa haben wollten. Ich fand das zu gefährlich.
Das heißt, du bist auch kein Fan von den E-Scootern?
Ich hasse sie. Da bekomme ich Aggressionen.
Wieso hast du dich für Hamburg entschieden?
Nach Malibu sollte es wieder nach Deutschland gehen, zur Auswahl stand entweder München oder Hamburg. Mein eigentlicher Traum ist es, auf einem Bauernhof auf dem Land zu leben, da ich aber immer viel unterwegs war, war das meiner Frau damals allerdings zu einsam. Ich habe dann ein großartiges Haus in Niendorf im Wald gefunden und damit war die Entscheidung gefallen.
Was ist das Besondere an den Hamburgerinnen?
Die Hamburger Frauen, das habe ich schon immer gesagt, sind einfach stilvoll. Sowohl in ihrem Kleidungsstil als auch von ihrer Art. Der Hamburger hat ein Gefühl für Distanz, das kommt mir als Prominenter sehr entgegen. Was andere vielleicht als arrogant und schnöselig einstufen, sehe ich als vornehm an.
Was magst du überhaupt nicht?
Menschen, die sich verstellen. Leute, die nur nehmen und nicht zurückgeben, Empathielosigkeit und Personen, die ihre Fehler nicht einsehen. ks

Über den Autor