Am Mutter- und Vatertag danken wir unseren Eltern für ihre Fürsorge, Geduld und Unterstützung. Was steckt jedoch eigentlich hinter diesen zwei Dankestagen und wieso wird dem Muttertag mehr Beachtung geschenkt als dem Vatertag?

Wann haben Sie zuletzt „Danke für deine Unterstützung“ oder „Danke für deine Liebe und Fürsorge“ zu Ihren Eltern gesagt? Ist schon eine Weile her? Dann können Sie es jetzt umso schöner sagen, denn am 5. und 8. Mai haben wir wieder Vatertag und Muttertag.
Seit dem 19. Jahrhundert werden beide Tage zu Ehren der lieben Eltern zelebriert.
Doch jetzt überlegen Sie einmal genau, bekommen wirklich beide Elternteile etwas geschenkt? Wir fragten einmal in der Redaktion nach und irgendwie sind es eher die Mütter, die reich beschenkt werden, an dem ihnen gewidmeten Tag. Die Väter bekommen lediglich einen Anruf oder einen Drücker. Die Mütter hingegen werden mit Blumen, Pralinen und manchmal sogar mit tollen Einladungen wie zu einem Wellnesswochenende beschenkt.

Hintergrund zum Muttertag
Der Muttertag findet seinen Ursprung 1865 als Die Amerikanerin Ann Maria Reevers Jarvis die Mütterbewegung „Mothers Friendship Day“ durchzusetzen. Mütter sollten sich an diesem Tag untereinander austauschen. Die Tochter der Aktivistin, Ann Marie Jarvis gilt jedoch als die Gründerin des uns heute bekannten Muttertags.
Am 12. Mai 1907 veranstaltete ein „Memorial Mothers Day Meeting“. Es war der Sonntag nach dem zweiten Todestag ihrer Mutter. Sie wollte ihrer Mutter ehrenvoll gedenken. Ab da an war es ihr Ziel einen offiziellen Muttertag, für alle Mütter weltweit einzuführen. 1914, am 8.Mai beschloss der US-Kongress: „Joint Resolution Designating the Second Sunday in May as Mother’s Day“.
Mit den Jahren nahm die Kommerzialisierung dieses Tages leider stark zu, sodass heut viel mehr Wert auf materielle Geschenke, als persönliche Geschenke oder Gesten gelegt wird.

Hintergrund zum Vatertag
Der Vatertag ist ein kleiner Nachzügler. Denn eigentlich war Christi Himmelfahrt zuerst da. Dieses Tag wird in Deutschland unter mehreren Namen geführt: Vatertag, Männertag, Herrentag oder eben Christi Himmelfahrt.
Ein Feiertag an dem Männer, aber auch Frauen oftmals Ausflüge unternehmen und sich gerne auch das eine oder andere alkoholische Getränk gönnen. Logisch, dass der gute Papa da zu kurz kommt. Mit den Jahren fand zwar auch dieser Tag seinen Platz in der kommerziellen Welt, jedoch kann er nicht ansatzweise an die Bedeutung des Muttertags anknüpfen.

Wir denken jedoch, dass den Müttern und Vätern das ganze Jahr gedankt werden sollte, schließlich haben sie uns großgezogen, waren für uns da, haben uns Schutz gewährt, uns die Welt erklärt und uns gezeigt, was Lieben bedeutet.

Danke dafür an alle Mamas und Papas!

Julia

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