Aktiv sein, Freundschaften pflegen und Gutes tun – unter diesem Motto engagieren sich rund 90 Hamburgerinnen im Deutsch-Amerikanischen Frauenclub (DAFC). Sie setzen sich vor allem für Kinder und Jugendliche in Hamburg ein. HAMBURG WOMAN traf sich mit Dorothee Hagen, Präsidentin des DAFC Hamburg, und fragte wie es ist, einen Verein nur mit Frauen zu leiten und was die Arbeit so besonders macht.

Faszinierend ist es, wenn rund 90 Frauen mit Motivation, Ehrgeiz und viel Herz zusammenarbeiten und dieselben Ziele verfolgen. Diese Frauen des Deutsch-Amerikanischen Frauenclubs Hamburg arbeiten ehrenamtlich und sehen ihre Mitgliedschaft auch als Berufung. Denn der Club ist durch eine soziale Ader geprägt. Zwei Standbeine machen ihn und seine Frauen aus: die deutsch-amerikanische Freundschaft mit Bedacht zu pflegen und sich für Hamburger Kinder und Jugendliche stark zu machen. Dass dabei das Bestmögliche herausgeholt werden soll und nichts schief läuft, dafür sorgt unter anderem die Präsidentin des DAFC’s: Dorothee Hagen. Sie ist mittlerweile schon zum dritten Mal gewählt worden.
Höflich, sehr freundlich und adrett gekleidet bat mich die engagierte Hamburgerin zu sich nach Haus auf eine Tasse Tee, auf ihre Couch ein. Mit strahlenden Augen verrät sie uns gleich zu Beginn: „Die Arbeit im Frauenclub ist vielseitig und bringt Freude. Man kann so viele verschiedene Kontakte knüpfen, tatkräftig und aktiv sein und etwas Sinnvolles auf die Beine stellen.“
Die Arbeit als Präsidentin eines Frauenclubs bietet viele Herausforderungen, so die Harvestehuderin. Es müssen ein großer Basar und zwei Charity-Bridge-Turniere organisiert werden. Treffen und Veranstaltungen, wie z.B. im US-Generalkonsulat, müssen mit Bedacht vorbereitet werden und auch persönliche Briefe müssen geschrieben werden. Nicht zu vergessen die Arbeit im Vorstand sowie Sponsoren-Akquise. Gar nicht mal so einfach, einen Club erfolgreich zu führen, stellt sich nach und nach heraus.
Dass das aber alles auch einen Sinn hat, ist stets in den Köpfen der engagierten Damen der Hamburger Gesellschaft. So werden durchgehend Projekte und Veranstaltung für Heranwachsende der Hansestadt geplant. Am 16. Juli werden 200 Kinder auf Grund einer privaten Spende in den Hagenbeck Tierpark eingeladen. Aber auch Einrichtungen wie Mentor Hamburg e.V. und „Von Anfang an“ werden durch den Club unterstützt. Still stehen wird der Club so schnell nicht. Vor allem nicht unter der Leitung von Dorothee Hagen. „Ich möchte den Club noch etwas modernisieren und verjüngen. Weiterhin natürlich viele sinnvolle Projekte fördern und vielleicht auch Flüchtlingskindern in Hamburg helfen“, sagt die taffe Familienmutter von zwei Kindern. Julia Ulbrich

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