Es ist eines dieser kleinen Naturwunder, das das Gärtnern zu einer wahren Freude macht: das Spießen von Narzissen, Tulpen und andere Zwiebelblumen im Frühling.

Ihre farbenfrohen Blüten sind die Belohnung dafür, dass man im Jahr zuvor die Zwiebeln in die Erde gepflanzt hat. Dabei kann man im Grunde nicht viel falsch machen. Pflanzabstand und -tiefe sind in der Regel auf der Verpackung angegeben.

Nur den richtige Zeitpunkt für die Pflanzung von Blumenzwiebeln zu finden, fällt vielen schwer. „Blumenzwiebeln, die im Frühling blühen, sollten frühestens gepflanzt werden, wenn sich im Herbst an den Bäumen die Blätter verfärben“, rät Narzissenexperte Carlos van der Veek. „Vorher ist der Boden noch zu warm, so dass sie entweder austrocknen oder faulen, wenn es zu nass ist.“

Narzisse

Blumenzwiebeln, die im Frühling blühen, sollten frühestens gepflanzt werden, wenn sich im Herbst an den Bäumen die Blätter verfärben“, rät Narzissenexperte Carlos van der Veek.

 

 

 

 

 

 

 

Wissen: Narzissen (Narcissus) bilden eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Amaryllidoideae innerhalb der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae). Der natürliche Verbreitungsschwerpunkt liegt in Südwesteuropa und Nordwestafrika.

Nur wenige Arten kommen auch im Küstengebiet des östlichen Mittelmeers vor. Eine Bedeutung in der mitteleuropäischen Gartenkunst haben Narzissen seit 1560 bis 1620, als sie gemeinsam mit Tulpen und Hyazinthen in die Gartenkultur gelangten. Heute gibt es mehr als 24.000 Kulturformen.

Fotos: Rainer Sturm / pixelio.de (Beitragsbild), fluwel.de (kleines Foto)

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