Bitte mit Balance

Lieber nicht in den sauren Apfel beißen? Doch, denn Äpfel wirken basenbildend und sind daher schonend für den Körper.

Lieber nicht in den sauren Apfel beißen? Doch, denn Äpfel wirken basenbildend und sind daher schonend für den Körper.
Foto: panthermedia.net

Unser Körper ist auf eine Ausgewogenheit von Säuren und Basen angewiesen. Jeden Tag nehmen wir Lebensmittel zu uns, die entweder Produzenten von Säuren oder von Basen in unserem Blut darstellen. Der Körper hat jedoch die wundersame Funktion, einen Überschuss selbsttätig zu regulieren. Zum einen durch so genannte Puffersysteme in unserem Blut, die den pH-Wert streng kontrollieren und konstant halten. Ein Überschuss wird einfach wieder neutralisiert. Zum anderen, indem die Stoffe einfach wieder ausgeschieden werden. Dennoch kann man seine Nieren und anderen Organe entlasten, indem man schon bei der Ernährung darauf achtet, nicht nur säurebildende Lebensmittel zu sich zu nehmen. Sondern auf eine ausgewogene Mischung zwischen beiden Gruppen achtet. Hier fünf Tipps für eine bessere Balance:

Tipp 1:
Obst und Gemüse stellen die Grundlage einer basenreichen Ernährung dar. Hier darf also in rauen Mengen zugegriffen werden. Blumenkohl, Kartoffeln und Rucola gelten als hoch basenbildend, genauso wie Aprikosen, getrocknete Feigen und Johannisbeeren.

Tipp 2:
Nehmen Sie nicht täglich, sondern nur gelegentlich und in Maßen tierische Lebensmittel zu sich. Fleisch und Fisch liefern wichtige Mineralstoffe und Vitamine, es reicht aber 1-2 Mal pro Woche und am besten die fettarmen Varianten wählen.

Tipp 3:
In unserem hektischen Alltag vergessen wir des Öfteren mal zum Glas Wasser zu greifen. Dabei ist das Lebenselixier für unseren Körper so wichtig, wieviel Liter genau lässt sich jedoch nicht pauschalisieren. Jeder hat seinen individuellen Bedarf, einfach auf die Signale seines Körpers hören und dafür sorgen, dass immer ein Glas Wasser in der Nähe ist. Die im Allgemeinen als Bösewichte verschrienen Getränke Kaffee und Rotwein gelten als basenbildend, wohingegen zuckerhaltige Limonaden wie Cola einen säurebildenden Effekt aufweisen.

Tipp 4:
Für ausreichend Bewegung sorgen! Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (www.dge.de) empfiehlt 30-60 Minuten Sport am Tag. Also ruhig mal mit dem Fahrrad zur Arbeit oder in der Mittagspause einen flotten Spaziergang machen!

Tipp 5:
Basenreiche Zusatzstoffe in Form von teuren Pülverchen, Kapseln oder sogar Seifen, wie sie auf manchen dubiosen Internetseiten angeboten werden, sind jedoch zu viel des Guten und nicht notwendig. Die angesprochene ausgewogene Ernährung ist hier völlig ausreichend!

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