Traurig, dass die schönste Zeit des Jahres schon wieder vorbei ist? Das müssen Sie gar nicht! Wir geben Tipps gegen Post-Urlaubs-Blues und unschöne „Souvenirs“ wie überschüssige Kilos oder sprödes Haar.

Was tun gegen Post-Urlaubsdepressionen?
Nach dem Urlaub kommt oft der Blues, der in der Regel zwei Tage anhält. Körper und Kopf brauchen diese Zeit, um den gewohnten Arbeitsrhythmus (und das entsprechende Tempo) wieder aufzunehmen. Deshalb: Wer seinen Arbeitstag weitgehend selbst planen kann, sollte nicht gleich den ersten Tag im Büro mit Terminen überfrachten und pünktlich Feierabend zu machen.
Zuhause sollten sie es sich gemütlich machen und mit Musik, Kerzen und Düften, die nach Meer, Sonne und Orient riechen, für Urlaubs-Stimmung sorgen, sich quasi an weit entfernte Strände beamen. So flammt die strahlende „Urlaubs-Laune“ garantiert wieder auf. Lassen Sie auch gute Gewohnheiten, die Sie sich während der freien Tage im Süden antrainiert haben wie viel Obst essen oder lesen statt Fernsehen schauen, nicht sein, sondern retten Sie die in den Alltag hinüber.

Was hilft bei spröden Lippen?
Da haben wir im Urlaub gecremt, gecremt und gecremt – und wie immer die Lippen vergessen. Das Ergebnis: Die dünne Haut ist von Salzwasser und Sonne ganz spröde. Kein Problem, das bekommen wir schnell wieder in den Griff! Auch wenn wir es fast nicht mehr hören können – viel Wasser trinken hilft. Zweite SOS-Maßnahme: Spezielle Lippenmasken z. B. mit Q10. Außerdem sollte jetzt zweimal täglich ein Balm oder ein Pflegestift mit viel Feuchtigkeit benutzt werden. Wer die Lippen nach dem Abschminken mit einer weichen Zahnbürste massiert, regt die Durchblutung an. Aus dem Küchenschrank helfen Honig oder Olivenöl. Zehn Minuten einwirken lassen und losknutschen!

Was hilft bei strohigen Haaren?
Gut, die Sonne hat das Haar schön aufgehellt – aber leider auch angegriffen. Haare und Kopfhaut brauchen jetzt ein „Pimp-Programm“ mit Ölen wie Arganöl und feuchtigkeitsspendenden Stoffen wie Bienenwachs.
Föhn und Glätteisen gehen vorerst in den Ruhestand. Lassen Sie das Haar möglichst an der Luft trocknen – und Haarkuren sollten über Nacht einwirken. Für mehr Glanz können Sie z. B. Brennnesseltee oder Essigwasser als Spülung verwenden.

Was hilft bei trockener Haut?

Die Haut hat jetzt wirklich Durst! Sie sollten dieses Bedürfnis nicht unterschätzen, denn wenn nicht genug Feuchtigkeit vorhanden ist, ist die Hautbarriere nicht ideal gestärkt. Seren, die auf die gereinigte Haut aufgetragen werden, sind extrahoch konzentriert und können tief in die Haut eindringen.
Baden und duschen Sie in Maßen und nur lauwarm, verwenden Sie kein Schaumbad, sondern besser ein rückfettendes Duschöl. Danach pflegt eine Öl-in-Wasser-Emulsion. Mit ihrem hohen Anteil an Feuchthaltefaktoren wie Glyzerin und Harnstoff bringt sie Feuchtigkeit zurück in die Haut.
Generell besteht eine gute Pflege immer aus drei Teilen: Okklusiva, Öle aus Mandeln oder Soja, die auf der Oberfläche einen dünnen Film erzeugen und den Wasserverlust mindern, Emollentien, Fette wie Lanolin, die verloren gegangene Lipide ersetzen und Feuchtigkeitsspender wie Milchsäure oder Aloevera, die Wasser binden und die Haut straff und gesund aussehen lassen.

Was wirkt gegen Hornhaut?
Barfuß in High Heels unterwegs gewesen und viel durch den Sand spaziert? Dann hat Ihre Haut einen natürlichen Schutzschild gebildet. Nichts anderes ist Hornhaut: Sie schützt vor Druck und Reibung. Hübsch sieht sie jedoch nicht aus! Lotionen mit einem hohen Urea-Anteil lassen sie verschwinden. Allerdings ist mindestens zweimal täglich Cremen Pflicht, sonst bringt’s nichts. Achtung: Hornhaut niemals abschneiden! Das kann zu Entzündungen führen. Besonders schön für zu Hause ist auch ein Fußbad mit Teebaumöl.

Christiane Kaufholt

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