Waren Sie auch schon einmal abends alleine im Dunkeln unterwegs und hatten das Gefühl verfolgt zu werden? Fast jede Frau und vorallem Mädchen in jugendlichem Alter kennen solche Situationen und fühlen sich hilflos und verlassen. Jetzt gibt es eine Lösung: das „Heimwegtelefon“.

Das Heimwegtelefon ist eine Telefonhotline, die in Berlin von Frances Berger und Anabell Schuchhardt gegründet wurde. Es funktioniert so: Eine Anruferin wählt die Nummer des Heimwegtelefons und gibt ihren Standort durch. b200INPE0872Danach wird ein Gespräch aufgebaut über den Abend, Hobbies oder Sonstiges, damit die Anruferin sich in ihrem Umfeld sicherer fühlt und nicht so alleine ist. Das eigentliche Ziel ist im Fall eines Angriffs oder Überfalls den Angreifer abzuschrecken, dadurch dass der Mensch am Telefon mithören kann. Falls dies nicht funktioniert, kann der Arbeiter des Heimwegtelefons die Polizei alarmieren und den Standort der Person sagen. Die Polizei vermutet jedoch, dass Überfälle dadurch gefördert werden und der Dieb durch das Telefon angelockt werden könnte. 72767b2001_original_R_K_B_by_Gila Hanssen_pixelio_deDie ursprüngliche Idee dieser Initiative basiert auf einem ähnlichen Service in Schweden, der allerdings direkt mit der Polizei in Verbindung steht. In Deutschland ist diese Idee noch nicht weit verbreitet und ausgebaut, was mit der täglichen Suche nach Spenden und freiwilligen Helfern verbessert werden soll. Besonders die Mütter können sich darüberer freuen, wenn Ihre Kinder nachts nicht mehr so alleine nachhause gehen und Sie sich weniger Sorgen machen können.

Infos über das Heimwegtelefon:
Telefonnummer: 030-12074182
Öffnungszeiten: Fr. + Sa. 22-2 Uhr
Mehr Infos unter: www.heimwegtelefon.de

Praktikantin Julia Münster

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