Am 20. April fand die 7. Woman Business Lounge statt. Diesmal unter dem Motto „Haben es schöne Frauen leichter in ihrem Beruf?“ Auf dem Podium diskutierten Beauty-Experte Boris Entrup, die ehemalige GNTM-Kandidatin Julia Wulf, Schönheits-Chirurg Dr. Walter Trettel, Dermatologin Dr. Susanne Steinkraus sowie Sylvia Könneker.
Eingeladen waren Hamburger Frauen aus Kultur, Wirtschaft und Politik.

An diesem Abend beschäftigen sich die Teilnehmer der Podiumsdiskussion, moderiert von Johanna von Sachsen-Coburg, mit den Fragen der Schönheit: Haben es schöne Frauen in ihrem Beruf leichter? Was bedeutet Schönheit in der heutigen Zeit und was ist erlaubt?
Hier die knackigsten Zitate des Abends:

Walter Trettel: „Wir sind eine Reparaturwerkstatt. Angela Merkel ist das beste Beispiel, weil das Wangenfett bei Frauen ab 50 nachlässt.“

Und die Zahlen bestätigen seinen Ansatz. Die Schönheitsbranche boomt, für 2016 werden Umsätze von 12,5 Milliarden Euro allein in Deutschland erwartet. Kosmetische oder chirurgische Eingriffe sind hier noch nicht eingerechnet. Auch die Dermatologin Dr. Susanne Steinkraus kann nachvollziehen, dass eine strahlende Haut für viele ein Schönheitsideal ist.

Julia Wulf: „Ich denke, manche Designer wollen Mädchen, die sich fügen und das adaptieren, was der Künstler repräsentieren möchte. Aber ich finde es auch wichtig, dass Mädchen sich selbst treu bleiben.“

Boris Entrup: „Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Die kleinen Fehler machen die Menschen viel spannender. Doch auch ein symmetrisches Gesicht wie das von Model Toni Garrn ist einzigartig. Ich sehe Schönheit zum einen beruflich und hebe Vorzüge hervor oder kaschiere auch durch Make-up. Gleichzeitig finde ich Menschen spannend, die sich verbal ausdrücken können, mit einem herzliches Lachen oder einer interessanten Ausstrahlung. Bei manchen kommt es von Innen. Bei einigen Frauen entspringt der Esprit aus einer sinnlichen Bewegung, andere wiederum legen einen Schalter um und haben eine enorme Präsenz. Auch ein tolles Kleid unterstreicht die Weiblichkeit. Und manchmal reicht auch nur das Auftragen von Mascara.“

Beitragsbild: Podiumsgäste zusammen mit Landadel Designerin Mara Schulz und PR-Lady Nadine Geigle.
Fotos: Rike Schulz und Claudia Tejeda

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