5 Sonnenschutz-Mythen

Dass Sonnenstrahlen schädlich für die Haut sein können und wie wichtig ausreichender Sonnenschutz ist – das wissen viele. Aber weiß auch jeder das Richtige? Hier werden fünf Sonnenlügen für einen ungetrübten Sommerspaß enttarnt.

Mythos 1
„Sonnenschutzmittel müssen gut einmassiert werden.“ Stimmt nicht! Die Creme oder Lotion sollte als Film sanft aufgetragen werden und auf keinen Fall fest einmassiert werden. Forscher fanden heraus, dass nach kräftigem Einmassieren des Sonnenschutzes im Hinblick auf die Schutzwirkung kaum ein Unterschied zu gar nicht eingecremter Haut besteht. Es wird vermutet, dass sich bei zu starkem Verreiben ein großer Teil der Creme in Schweißdrüsen und Falten sammelt oder der UV-Filter seine Eigenschaften durch das Eindringen in die Haut verändert.

Mythos 2
„After-Sun-Produkte sind überflüssig.“ Stimmt nicht! Sonnenstrapazierte Haut benötigt besonders viel Feuchtigkeit. Eine spezielle After-Sun-Pflege enthält außerdem hautberuhigende Substanzen wie Bisabolol, Panthenol oder Jojobaöl. Après-Produkte mit Regenerations-Enzymen können sogar leichte Sonnenschäden der Hautzellen reparieren.

Mythos 3
„Die Sonnenmilch vom Vorjahr kann nicht mehr verwendet werden.“ Stimmt nicht! Sonnenfilter und andere wichtige Inhaltsstoffe halten länger als ein Jahr. Reste am besten im Kühlschrank aufbewahren. Qualitativ hochwertige Sonnenschutzmittel weisen ein Verfallsdatum aus. Für ungeöffnete Produkte sind die Haltbarkeit und Sicherheit bis zu diesem Datum garantiert.

Mythos 4
„Vorbräunen im Solarium schützt die Haut vor der Sommersonne.“ Stimmt nicht! Es ist nicht die schöne Bräune, die gegen schädliche UV-Strahlung schützt. Dies können nur ausgewählte UV-Schutzfilter. Besser ist es die Haut z. B. mit Sonnenkapseln auf die Sonne vorzubereiten. Sie unterstützen die Haut durch Radikalfänger und Zellschutzvitamine bei der Abwehr von Sonnenschäden.

Mythos 5
„Im Schatten ist Sonnenschutz überflüssig.“ Stimmt nicht! Ein großer Teil des Sonnenlichts und damit auch der schädlichen Strahlung wird z. B. vom Sand oder vom Wasser reflektiert – Sonnenschirm, Hut oder ein großer Baum halten nur wenig Strahlung ab. Deshalb kann es auch im Schatten zu einem Sonnenbrand kommen – ausreichender Schutz ist also auch dort erforderlich.

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